Carloforte erzählt die Geschichten von Siedlern, auf der Suche nach einer neuen Heimat. Hier, auf der kleinen Insel San Pietro – im Südwesten Sardiniens – haben sie sie gefunden. Die Vorfahren der heutigen Carlofortiner kamen aus Genua. Nach Siedlungsversuchen in Tunesien bekamen sie 1738 vom König Carlo Emanuele III von Savoyen die Einladung, die Insel vor Sardinien zu besiedeln. Noch heute wird auf der Insel ein ligurischer Dialekt gesprochen, die Verbindungen zu Genua werden gepflegt.
Yachtcharter-Crews finden in Carloforte italienische Ursprünglichkeit und – noch – wenig Tourismus. Die Insel selbst bietet viel Natur und schöne Buchten. Der Ort erinnert an ligurische Dörfer – verträumt und sehr freundlich. Carloforte ist ein schöner Startpunkt für Yachcharter-Törns. Alleine die kleinen Strandbuchten zwischen der bizarren Küste sind eine Entdeckung Wert. Auf dem kurzen weg nach Sardinien passiert man die romantische Insel Piana.
Direkt vor dem Ort befinden sich zwei Häfen. Im nördlichen, kleineren Hafen mit Wassertiefen um 2 Meter gibt es auch eine Tankstelle, die Einfahrt ist allerdings nur bei ruhiger See empfehlenswert. Der südliche Teil ist auch für Yachten mit größerem Tiefgang geeignet, ein Stück weiter am Pier legen auch die Fähren von Sardinien an.
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