Kroatien zählt zu den beliebtesten Reisezielen unter Yachtcharter-Crews. Die Nord- und Südadria sind mit ihren Inseln, dem angenehmen Klima und den Zahlreichen Natur- und Kultursehenswürdigkeiten fantastische Segelreviere. Die Städte und Dörfer entlang der langen kroatischen Mittelmeerküste (1.800 km Festland / 4.060 km Inseln) sind tief von der bewegten mittel- und südeuropäischen Geschichte geprägt. Von der Antike weg stand Kroatien stets zwischen den politischen und kulturellen Mächten in Mittel- und Osteuropa. Bis nach dem Ersten Weltkrieg war Kroatien Bestandteil des Kaiserreiches Österreich-Ungarn. Nach kurzer Unabhängigkeit wurde Kroatien Teil Yugoslaviens. 1991 wurde erneut die Unabhängigkeit erklärt, allerdings erlangte der Staat erst 1998 nach einem grausamen Krieg unter den Nachfolgestaaten Yugoslawiens seine politische Stabilität.
Kroatien verfügt über eine beeindruckende Infrastruktur für Yachtcharter. Die Marinas sind sehr modern und gut ausgestattet und meist in einer historisch-romantischen Kulisse eingebetet. Viele der Hafenstädte zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Yachtcharter hat sich in Kroatien zu einer der wichtigsten Einnahmequellen entwickelt. In den letzten Jahren versuchte Kroatien die Tourismus-Branche Yachtcharter mehr und mehr mit kroatischen Yachtcharter-Anbietern abzudecken. Nach wie vor gibt es aber auch rennomierte Yachtcharter-Firmen aus Österreich und Deutschland, die Yachtcharter-Stützpunkte in Kroatien betreiben und mit Ihrer Qualität ind der Schiffs- und Kundenbetreuung den Maßstab für die einheimischen Yachtcharter-Unternehmen setzen.
Einreise
Bürger der Europäischen Union benötigen einen gültigen Reisepass oder Personalausweis. Dies gilt auch für Bürger der Schweiz, Bosnien-Herzegowina, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino und Vatikanstadt. Ein Visum ist nur für Aufenthalte über 90 Tagen erforderlich.
Währung
Kuna (1 Kuna = 100 Lipa). Devisen werden in Banken, Wechselstuben, Postämtern sowie in den meisten Reisebüros, Hotels, Jachthäfen und auf Campingplätzen gewechselt. / Sprachen Kroatische Standardsprache mit zahlreichen Dialekten; Italienisch (Norden), verteilt auch Slowenisch und Albanisch
Befähigungen
Neben der Lizenz zur Führung von Yachten wie dem österreichischen B-Schein (Fahrtenbereich 2 und 3), dem Sportbootführerschein oder dem BK-Schein des DSV ist auch ein Funkzeugnis erforderlich. Dieses muß nicht unbedingt der Skipper haben, es genügt, wenn ein Crewmitglied die Funklizenz für VHF (UKW) besitzt. Die Prüfung für das kroatische Sprechfunkzeugnis kann auch unmittelbar vor dem Törn bei einem Hafenmeister in Kroatien abgelegt werden. In der Saison 2009 gibt es beispielsweise in Zadar immer mittwochs und freitags von 13 bis 15 Uhr eine Prüfung.
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