Martinique ist eine der größten Inseln der Windwards-Inseln – der Inseln über dem Wind. Der gebirgige Teil wird von den zwei Gipfeln Mont Peleé und Les Pitons du Carbet dominiert. Viele unterschiedliche exotische Baumarten überdecken das Landesinnere. Zucker- und Bananenplantagen finden sich auf der ganzen Insel. Der Zuckerrohranbau und die Rumdestillation sowie Bananen waren stets wichtige wirtschaftliche Faktoren. Die Ureinwohner nannten Martinique die „Blumeninsel“, wie sie im Volksmund noch heute bezeichnet wird.
Nach mehr als 5.000 Jahren Urbesiedelung entdeckte Kolumbus die Insel auf seiner vierten Reise. Kolonialisiert wurde Martinique im 17. Jahrhundert durch die Franzosen und war im Besitz der Companie des Isles d'Amerique, später der Französischen Ostindienkompanie. Das französische Flair ist auf Martinique überall spürbar. Die ideelle Verbindung zu Frankreich wird dadurch bestärkt, dass in der Hauptstadt Fort-de-France die spätere Kaiserin Joséphine geboren wurde. Heute ehrt ein Denkmal die berühmte Tochter. Fort-de-France verfügt über einen geräumigen Naturhafen, der in drei weiteren Häfen unterteilt ist.
Le Marin befindet sich im Süden von Martinique und ist einer der ältesten Siedlungen der Insel. Der Ort liegt gut geschützt in einer tief eingeschnittenen Bucht. Die Marina von Le Marin zählt zu den besten Anlagen der in den Antillen.
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