San Sebastiàn ist die Hauptort der kleinen kanarischen La Gomera. Von hier brach 1492 Christoph Kolumbus auf, nach Indien auf, um schließlich Amerika zu entdecken. Die Urbevölkerung der Insel, Guanchen genannt, dürfte etwa 3.000 v. Chr. aus Nordafrika stammen. Auch wenn die Phönizier Kenntnis über die Inseln hatten, so waren Sie im Antiken Europa unbekannt. Erst mit der Eroberung durch die Spanier im 15. Jahrhundert begann eine langsame, anfangs von Aufständen geprägte Integration. In San Sebastiàn lassen sich zahlreiche Spuren der Geschichte entdecken. Auf dem Berg La Fortaleza kann eine alte Wehranlage der Guachen bewundert werden. Einen Landgang lohnt der Nationalpark Grajonay, der 1986 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erhoben wurde. Zu den kulinarischen Besonderheiten von La Gomera zählen die lokalen Bananen, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.
Der Hafen von San Sebastiàn ist der Fährknotenpunkt zu den anderen Inseln. Die Marina bietet modernen Komfort.
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