Im Norden Mallorcas setzt sich die Gebirgskette entlang der gesamten Westküste fort und ragt in Form von zwei Halbinseln ins Meer hinein. Der "Formentor" benannte Abschnitt bildet so die Buchten von Pollensa und Alcúdia. Weiße Sandstrände umsäumen den gesamten inneren Verlauf der Buchten, in Alcudia über die Länge von 25 Km. Alcudia und Pollensa wechselten sich über die Jahrtausende in der Vormachstellung in der Region ab und standen in Konkurrenz zur heutigen Inselhauptstadt Palma im Süden von Mallorca.
Die Region ist insbesondere für Naturliebhaber ein Reiseziel ersten Ranges. Die Abwechslung von Gebirge und Niederung ergeben wunderschöne Naturdenkmähler. So sind das Cap Formetor und das Gebiet um Albufera Naturschutzgebiete, die kontrastreicher nicht sein könnten. Während Formentor mit bizarren Felsformationen über dem Meer und einer spektakulär zerklüfteten Landschaft locken, ist das Feuchtgebiet von Albufera Heimat seltener Pflanzen und Tiere, insbesondere Vögel.
Alcudia bietet aber auch kulturell viel. So beginnt die historische Reise bei den Archäologischen Ausgrabungen der römischen Stadt. Weiter in der Geschichte legen die Höhlen von Sant Martí Zeugnis urchristlicher Kultstätten ab. Das geschichtsträchtige Zentrum mit seinen Stadtmauern aus dem Mittelalter und der Renaissance sowie den vielen Kirchen und Klöstern lädt zu ausgedehnten Entdeckungsspaziergängen ein.
Die moderne Marina Puerto Deportivo Alcudiamar liegt im Norden des alten Handelshafens. Sie wurde mehrfach für ihre Anstrengungen im Bereich Umweltschutz ausgezeichnet.
Loading Map ...